Erfolgreiche Stabübergabe

Stabübergabe am Steinbeis-Transferzentrum: Mit dem Umzug in neue Räumlichkeiten in Langenau ist der Generationenwechsel in der Zentrumsleitung von Prof. Dr. Günter Willmerding zu Dipl.-Ing. (FH) Jakob Häckh, M.Sc. erfolgreich abgeschlossen. Das war Grund genug, bei einer Feier am 26.01. gebührend zurück wie auch nach vorn zu blicken.

1988 gründete Günter Willmerding das Steinbeis-Transferzentrum Neue Technologien in der Verkehrstechnik. Um das Know-how des Zentrums langfristig zu erhalten, gründete Nachfolger Jakob Häckh schon 2010 das Steinbeis-Transferzentrum Verkehrstechnik.Simulation.Software. Ziel war es, im Zuge der Nachfolge sukzessive alle Ressourcen (Produkte, Geräte, Mitarbeiter) von Günter Willmerdings Zentrum an das neue Transferzentrum von Jakob Häckh zu übertragen.

Dieser Prozess ist nun abgeschlossen. Nach über 30 Jahren erfolgreicher Zentrumsleitung, schließt Günter Willmerding das Steinbeis-Transferzentrum Neue Technologien in der Verkehrstechnik. Doch von Ruhestand keine Spur: Günter Willmerding freut sich, weiterhin als Mitarbeiter auf dem Gebiet der Lebensdauerberechnung für das Steinbeis-Transferzentrum Verkehrstechnik.Simulation.Software tätig sein zu können ohne administrative Aufgaben einer Unternehmensleitung erbringen zu müssen. Er wird sich wissenschaftlich fokussiert auf die Theorie der Lebensdauer und deren Weiterentwicklung konzentrieren. Auch die winLIFE-Seminare sind eine Herzensangelegenheit für ihn, die er weiterhin federführend durchführen wird. Ein nahtloser Übergang für die Kunden ist sichergestellt: Für sie ändert sich praktisch nichts, denn alle Aufgaben des bisherigen Transferzentrums werden vom Team von Jakob Häckh übernommen.

Diese Rochade wurde am 26.01.2019 gebührend gefeiert. Mitarbeiter, Ehemalige, Doktoranden sowie Prof. Dr. Michael Auer (Vorstandsvorsitzender der Steinbeis-Stiftung) und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Johann Löhn (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Steinbeis-Stiftung von 1983 bis 2004) waren unter den Gästen.

Ein Rückblick auf erfolgreiche Projekte des ursprünglichen Transferzentrums, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zufriedene Kunden, erfolgreiche technische Innovationen und Preise ließen kaum glauben, dass schon 31 Jahre vergangen sind. Auch die rasante technologische Entwicklung, getrieben durch die Fortschritte der Computertechnik, wurde in den Vorträgen deutlich.

Jakob Häckh, Leiter des Nachfolge-Transferzentrums, zeigte in seinem Vortrag, dass er eine attraktive Weiterentwicklung betreibt, die im Jahr 2018 mit dem Transferpreis der Steinbeis-Stiftung – LöhnPreis gewürdigt wurde. Die zusammen mit Daimler entwickelte Echtzeitsteuerung von Prüfständen wurde in einem spannenden Video vorgestellt. Der fachliche als auch kommerzielle Erfolg gibt die Gewissheit, dass die zukünftige Entwicklung des Steinbeis-Transferzentrums Verkehrstechnik.Simulation.Software auch weiterhin zu attraktiven, sicheren Arbeitsplätzen führen wird.

So zeigt sich, dass unter dem Dach des Steinbeis-Verbunds auch über Generationengrenzen hinweg langfristige Unternehmenskonzepte verfolgt werden können, die einen innovativen Beitrag zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg leisten.

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Wir sind umgezogen

Steinbeis-Transferzentrum
Verkehrstechnik.Simulation.Software
Im Dorf 22
89129 Langenau / Hörvelsingen
Tel.: 07348 96883-0

Transferpreis der Steinbeis-Stiftung 2018

Der Löhn-Preis für herausragende Projekte im Technologietransfer wurde vergeben an:

Steinbeis-Transferzentrum
Verkehrstechnik.Simulation.Software

Projekt: Echtzeitsteuerung von Pkw Antriebsstrangprüfständen zur realitätsnahen Fahrzeugerprobung

Weitere Informationen finden Sie bei unseren News

 

Hauptarbeitsgebiete

  • Simulation von Antriebsstrang, Kraftstoffverbrauch, Emissionen, Schwingungen:
    Seit 30 Jahren simulieren wir die Antriebsstränge von Straßenfahrzeugen. Dabei wurden Antriebe mit Kolbenmaschinen, Gasturbinen, Elektromotoren mit Batteriespeicher oder Brennstoffzelle, Hybridantriebe etc. untersucht. Das dazu entwickelte Software-Paket winEVA deckt alle diese Topologien ab und wird als leistungsfähiges Simulationswerkzeug mit mehr als 100 verkauften Lizenzen in der Fahrzeugindustrie und auch der Wehrtechnik  verwendet.         

  • Echtzeitsteuerung von Prüfständen:
    winEVA wird auch zur Echtzeitsteuerung von Prüfständen eingesetzt. Eine wichtige Fähigkeit besteht darin, gemessene Fahrzyklen auf dem Prüfstand nachzufahren.  

  • Gestaltung und Berechnung neuartiger Fahrzeugkomponenten unter Einsatz von FE-Methoden und Lebensdauervorhersage:
    Strukturanalysen im Hinblick auf die Lebensdauer werden mit FEM- und MKS Systemen durchgeführt um aus der Vielzahl von Möglichkeiten die optimale zu finden.

  • Analyse der Lebensdauer durch rechnerische Vorhersage insbesondere von Fahrzeugkomponenten, wehrtechnischen Systemen, Windenergienanlagen:
    Zur Lebensdaueranalyse wurde das Software-Tool winLIFE entwickelt, das für derartige Dienstleistungen erfolgreich eingesetzt wird. So lassen Käufer von winLIFE die ersten Projekte durch uns begleiten. Auch Fragen der Schadensanalyse werden von uns untersucht.

  • Verkehrsflussanalyse und -Simulation, Einsatz eines Verkehrsmessfahrzeugs:
    Realistische Fahrzyklen haben große Bedeutung für Lebensdauer, Emissionen und Kraftstoffverbrauch. Drei eigene Messfahrzeuge (MB SL 350,  MB B 220 4 matic, A-Klasse CDI 180) stehen zur Verfügung. Das speziell dafür entwickelte Messdatenerfassungssystem winADAM (Automatisierte Datenerfassung im Mobilen Einsatz) erfasst neben diversen fahrdynamischen und mechanischen Größen auch Videodaten und die Position.

  • Software: winADAM, winEVA und winLIFE:
    Die Software-Produkte und das Messdatenerfassungssystem werden von uns permanent weiterentwickelt, im Kundenauftrag eingesetzt und auch Schulungen durchgeführt.